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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Gresaubach e.V. findest du hier .
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Am vergangenen Samstag, 31. August 2019, fand im Raum Dillingen, Saarlouis und Wallerfangen eine groß angelegte Katastrophenschutzübung des Landkreises Saarlouis unter Einbindung aller Hilfsorganisationen statt. Als Übungsszenario wurde der Fund einer Weltkriegsbombe angenommen, wobei zur Entschärfung ein Gebiet von 2 km Radius um die Funstelle evakuiert werden musste. Hierbei wurden verschiedene Notunterkünfte in den betroffenen Kommunen eingerichtet. Unsere Ortsgruppe war als Technik-Logistik-Einheit des Wasserrettungszuges Saarlouis unter Führung von Andreas Johann und Heiner Klein mit dem Einrichten einer solchen Unterkunft in der Scheidberghalle in Wallerfangen beauftragt worden. Dies umfasste neben der Registrierung der Evakuierten auch den Aufbau von insgesamt 30 Feldbetten, die Versorgung und die Betreuung der Mimen. Insgesamt waren 10 Helfer unserer Ortsgruppe zusammen mit weiteren neun Helfern aus den Ortsgruppen Siersburg und Saarlouis und einer Gruppe vom THW Dillingen in der Scheidberghalle eingesetzt, während die zweite Wasserrettungsgruppe im Bereitstellungsraum in Dillingen verblieb und nach ca. einer Stunde zusammen mit den Einsatzkräften der Bundesrettungshundestaffel (BRH) zu einer Vermisstensuche an die Saar alarmiert wurde. Dort brachten die Bootstrupps der DLRG OG Dillingen und des THW Saarlouis die Suchtrupps der BRH auf dem Wasserweg in den Bereich der Primsmündung, wo anschließend eine Flächensuche durchgeführt wurde. Strömungsretter der DLRG unterstützten hierbei die Suche wasserseitig im Uferbereich. Noch bevor die Vermissten gefunden waren, ging eine weitere Meldung bei den Einsatzkräften ein, wonach eine Person in Panik vor der Evakuierung von einer Brücke in die Saar gesprungen und nun vermisst sei. Hier wurden wir vom RUND-Team des LV Saar unterstützt, da eine Mime auf der Brücke die Freundin des Vermissten spielte und betreut werden musste.
Auch hierbei kamen die DLRG-Bootstrupps aus Dillingen, zwei Boote vom THW Saarlouis sowie ein Tauchtrupp der DLRG Schwalbach zum Einsatz.
Während die Helfer vom Boot aus mittels Sonartechnik den Untergrund der Saar abscannten, bereiteten die Einsatztaucher aus Schwalbach ihren Einsatz vor und konnten den Vermissten Brückenspringer schließlich in der Saar auffinden. Dieser wurde fiktiv an den Rettungsdienst übergeben. Der Einsatz wurde von Zugführer Philipp Scherer vor Ort geführt.
Darüberhinaus wurde von der DLRG mit Tobias Wagner ein Fachberater in den operativ-taktischen Stab in die Feuerwache Saarlouis entsandt und Johannes Geib unterstsützte im Stab bei der Führung der Lagekarte.
Josef Schuler war als Übungsbeobachter eingesetzt und Peter Constroffer als Ansprechpartner für die Presse.
Der DLRG Wasserrettungszug Saarlouis war mit insgesamt 38 Helfern in das Übungsgeschehen eingebunden.
Nach Beendigung der eigentlichen Übung und natürlich nachdem "die Bombe erfolgreich entschärft wurde", versammelten sich die rund 550 Helfer im Lokschuppen in Dillingen zur Abschlussveranstatung. Dort lobte Landrat Patrik Lauer ausdrücklich die professionelle Zusammenarbeit aller Hilfsdienste und bedankte sich für das große Engagement aller Helfer, die bei Temperaturen von rund 33 Grad viel schwitzen mussten.
RUND DLRG LV SAARDLRG Ortsgruppe Schwalbach/Saar e.V.DLRG Ortsgruppe Siersburg e.V.DLRG Ortsgruppe Dillingen/SaarDLRG Landesverband Saar e.V.BRH Rettungshundestaffel Saar e.V.
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